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Das Denkmal von Niccolò Machiavelli, als Symbol für Machiavellismus

Machiavellismus ist ein Persönlichkeitsmerkmal – und Teil der sogenannten Dunklen Triade, zu der auch Narzissmus und Psychopathie gehören. Menschen mit stark machiavellistischen Zügen sind Meister darin, Beziehungen strategisch zu gestalten. Sie lügen, täuschen und manipulieren strategisch und gut überlegt. Sie planen langfristig. Sie warten geduldig ab. Und sie handeln dann, wenn es ihnen nützt.

Was sie dabei kaum empfinden sind Schuldgefühle. Deine Gefühle, deine Bedürfnisse, dein Schmerz – das alles ist für sie kein Hindernis, sondern allenfalls ein Faktor, den sie einkalkulieren oder ausnutzen können.

Woher der Begriff stammt

Der Name geht auf Niccolò Machiavelli zurück, einen italienischen Staatstheoretiker der Renaissance. In seinem Werk Il Principe – auf Deutsch: Der Fürst – beschrieb er, wie ein Herrscher Macht erlangt und sichert: durch Täuschung, strategisches Kalkül und das gezielte Nutzen von Schwächen anderer. Moral spielte dabei keine Rolle. Zweck heiligt die Mittel.

In der modernen Psychologie wurde dieser Gedanke als Persönlichkeitsdimension beschreibbar gemacht: Wie sehr betrachtet jemand seine Mitmenschen als Schachfiguren?

Wie sich Machiavellismus in Beziehungen zeigt

Im Alltag einer Beziehung wirkt das selten wie offene Bosheit. Es ist subtiler. Ein machiavellistischer Partner erzählt dir scheinbar wohlmeinend, was Freundinnen angeblich über dich gesagt haben – um dich zu verunsichern und langsam zu isolieren. Er schafft Situationen, in denen du dich schuldig fühlst, obwohl du nichts getan hast. Er zeigt genau dann Wärme, wenn du kurz davor bist, dich zu distanzieren – und zieht sich zurück, sobald er dich wieder in seinen Bann gezogen hat.

Du hast wahrscheinlich gespürt, dass etwas nicht stimmt. Aber weil es keine lauten Szenen gab, weil keine handfesten Beweise da waren, hast du dir selbst nicht geglaubt. 

Was das mit dir gemacht hat

Beziehungen mit machiavellistischen Menschen hinterlassen eine sehr spezifische Wunde: das Gefühl, nicht mehr zu wissen, was real ist. Irgendwann hast du aufgehört, dir selbst zu glauben, weil du über Monate oder Jahre gelernt hast, dass deine Wahrnehmung „falsch“ ist, deine Reaktionen „übertrieben“ und deine Gefühle „ein Problem“. Was übrig bleibt, ist ein leises, hartnäckiges Misstrauen dir selbst gegenüber.

Und das sitzt tiefer als jede Erinnerung an konkrete Szenen. Dein Nervensystem hat gespeichert, was damals war – die Anspannung beim Nachhausekommen, die Wachheit, mit der du jeden Tonfall abgetastet hast, die Erschöpfung danach. EFT hilft dabei, genau diese körperlichen Muster zu lösen – nicht durch Reden über sie, sondern durch das direkte Arbeiten mit dem, was sich im Körper festgesetzt hat. Breathwork bringt dein System aus diesem Dauerzustand der Anspannung heraus, sodass du überhaupt wieder spüren kannst, was du willst, was du brauchst und wem du vertrauen kannst.

Wenn du erkennst, dass Verstehen allein nicht reicht – dann ist mein kostenloser Newsletter „Vom Kopf in den Körper“ der nächste Schritt. Du bekommst körperorientierte Übungen, die dich aus dem Kreisdenken herausholen und dich wieder mit dir selbst verbinden, direkt in deinen E-Mail Postfach.

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